Lampenfieber im Vortrag – Tipps gegen die Nervosität

Eigentlich sprechen wir tagtäglich mit anderen Menschen. Stehen wir aber auf einmal im Mittelpunkt und sollen einer Gruppe von Leuten ein Thema vortragen, bekommen es viele von uns plötzlich mit der Angst zu tun. Die sonst so selbstsichere Stimme wird auf einmal dünner und zittrig und die Handflächen werden feucht. Geht es Dir auch so, bist Du nicht allein. Lampenfieber im Vortrag ist ein verbreitetes Phänomen, weshalb sich viele Menschen nicht gerade darum prügeln, vor einem größeren Publikum zu sprechen. Wir zeigen Dir Tipps und Tricks, um die Nervosität vor der Präsentation zu lindern und nicht nur Deinen Zuhörern, sondern auch Dir selbst eine gute Zeit zu bescheren.




Die Einstellung macht den Unterschied


Wie oft hast Du bereits vor Deinen Freunden eine spannende Geschichte erzählt oder einen Witz zum Besten gegeben? In diesen Momenten ist Dir bestimmt nicht einmal aufgefallen, dass mehrere Augenpaare auf Dich gerichtet waren. Stehst Du hingegen vor einer Gruppe von Fremden, fällt es Dir wahrscheinlich schwerer, locker zu bleiben. Die Situationen sind objektiv aber gar nicht so verschieden. Allein in Deinem Kopf nimmst Du die unbewusste Entscheidung vor, wann Du nervös wirst und wann Du entspannt bleibst.

Mache Du Dir bewusst, dass Du öfter im Mittelpunkt stehst, als Du denkst. Dein Vortrag ist also in dem Sinne keine so große Ausnahmesituation. Du hast im Alltag bereits zahlreiche ähnliche Situationen erlebt und gemeistert und deshalb mehr Übung, als Dir bewusst ist.



Bewegung gegen Lampenfieber im Vortrag


Lampenfieber im Vortrag wird durch das Stresshormon Adrenalin ausgelöst. Es sorgt dafür, dass Du Dich besser gegen einen Angriff verteidigen und schneller weglaufen kannst. Diese Reaktion des Körpers ist in vielen Gefahrensituationen hilfreich – während einer Präsentation kann sie Dich aber lähmen und Deinem Erfolg entgegenstehen. Gelingt es Dir, Adrenalin abzubauen, bist Du ruhiger und kannst Dich besser entspannen.

Adrenalin wird durch Bewegung abgebaut. Dafür musst Du nicht unbedingt einen Sprint hinlegen. Es reicht bereits, wenn Du kurz vor Deiner Präsentation ein wenig auf- und abgehst und so Deine Nerven beruhigst. Noch besser ist es, wenn Du Dich vorher im Fitnessstudio auspowerst. So tust Du Deinem Körper etwas Gutes und kannst danach umso gelassener vortragen.




Nicht verstellen


Lampenfieber im Vortrag ist etwas ganz Normales. Die meisten Menschen, die Du kennst, werden vor einer Präsentation nervös. Findest Du Dich damit ab, stellst Du nicht mehr Deine Emotionen in den Vordergrund und kannst Dich wieder auf Dein Thema konzentrieren.

Lässt Du los, hat das einen weiteren angenehmen Nebeneffekt: Ein bisschen Lampenfieber wirkt sympathisch. Es macht Dich nahbarer, wodurch sich Deine Zuhörer besser mit Dir identifizieren können. Dadurch fliegen Dir gleich die Herzen Deines Publikums zu, was die Situation für Dich umso angenehmer macht.



Fokussiere Dich auf freundliche Gesichter


Alle Vortragenden kennen sie: Die gebannten Gesichter im Publikum, die leer und vielleicht sogar etwas grimmig wirken. In der Regel ist das gar kein schlechtes Zeichen, sondern zeigt nur, dass sich Deine Zuhörer auf Deine Präsentation konzentrieren. Blickst Du aber in eine große Gruppe ausdrucksloser Gesichter, kann das schnell einschüchternd wirken. Suche deshalb bereits vor Deinem Vortrag nach Zuhörern, die sympathisch und freundlich wirken. Fokussierst Du Dich auf sie, fühlt sich die Atmosphäre gleich angenehmer und weniger bedrohlich an.

Lampenfieber im Vortrag ist eine normale und gängige Reaktion auf eine herausfordernde Situation. NIKOLLI Presentations bietet Dir ein maßgeschneidertes Coaching, dass wir auf Deine individuelle Persönlichkeit abstimmen. Nimm noch heute mit uns Kontakt auf und lass Dich optimal auf Deine Präsentation vorbereiten.

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