Storytelling im Vortrag – so begeisterst Du Dein Publikum

Aktualisiert: 19. Okt.

Eine mitreißende Geschichte fesselt Dein Publikum und sorgt dafür, dass Deine Präsentation in Erinnerung bleibt. Storytelling im Vortrag ist deshalb eine beliebte Methode, mit der nahezu jegliche Themen interessant vermittelt werden können. Hier liest Du, wie Du Deine Zuhörer mit Anekdoten, Witzen oder aktuellen Schlagzeilen in Deinen Bann ziehst und begeisterst.




Storytelling im Vortrag – mache Dein Publikum neugierig


Storytelling im Vortrag füllt Deine Präsentation mit Leben. Du reihst nicht nur eine Reihe abstrakter Fakten aneinander, sondern verbindest sie und setzt sie in einen Kontext. Deine Zuhörer können Dir besser folgen und sich mit Deinen Inhalten identifizieren. Mit lustigen, spannenden oder atemberaubenden Geschichten bringst Du Dein Publikum dazu, Dir gebannt zu folgen und die vermittelten Informationen besser aufzunehmen. Auch im Anschluss bleibt Dein Vortrag besser im Gedächtnis Deiner Zuhörer.



Geschichten, die das Leben schreibt – Vortrag interessant gestalten


Spannende Geschichten und witzige Anekdoten fallen nicht vom Himmel. Deshalb solltest Du bereits frühzeitig damit beginnen, sie zu sammeln. Stelle Deine Präsentation mit einem ausreichenden zeitlichen Puffer fertig, damit Du in den darauffolgenden Tagen und Wochen Zeit hast, sie mit Leben zu füllen.


Wo aber findest Du Fakten und Witze, die Du einbauen kannst? Die schönsten Geschichten schreibt das Leben selbst. Befasse Dich ausgiebig mit Deinem Vortragsthema und gehe dann mit offenen Augen durch Dein Leben. Du wirst merken, dass Du auf einmal sensibilisiert bist und in alltäglichen Situationen Bezüge zu Deiner Präsentation erkennen kannst. Gerade sie sind die ideale Basis für Storytelling im Vortrag: Berichtest Du von einer witzigen oder außergewöhnlichen Situation, die Dir widerfahren ist, stehen die Chancen gut, dass auch Dein Publikum sich damit identifizieren kann. Und wer weiß - vielleicht haben einige Deiner Zuhörer die gleiche Situation erlebt.




Wie erkennst Du die passenden Anekdoten für Storytelling im Vortrag?


Hast Du ausreichend Material gesammelt, solltest Du es nun sichten und strukturieren. Welche Geschichten sind lustig, welche sind ernst? Deine Präsentation solltest Du nicht mit Anekdoten überfrachten, sondern sie gekonnt dort einbauen, wo sie tatsächlich die Aufmerksamkeit steigern oder einen anderen Mehrwert bieten.


Welche Storys Du dabei verwendest, hängt von der Art Deines Vortrags ab. Sprichst Du über ein ernstes Thema, können zu viele Witze schnell geschmacklos wirken. Mit Vorsicht kannst Du sie aber dort einsetzen, wo sie Deine Präsentation auflockern und für Leichtigkeit sorgen. Erkenne das allgemeine Genre Deines Vortrags und passe Dein Storytelling daran an. Egal, ob sachlich, witzig, rührend oder ulkig – mit Geschichten kannst und sollst Du Deine Präsentation zwar interessanter gestalten, aber nicht zu weit von der Art Deiner Inhalte abweichen.



Mit persönlichen Geschichten eine emotionale Bindung aufbauen


In der Schule und in der Universität haben Lehrer und Professoren bewusst Anekdoten aus ihrem Privatleben eingesetzt, um ihre Zuhörer in ihren Bann zu ziehen. Sie ließen kleine Einblicke zu in das Leben derer, über die wir sonst so wenig wussten. Dieses Phänomen ändert sich auch im Berufsleben nicht. Erzählst Du von Geschehnissen, die Dir tatsächlich widerfahren sind, lernt Dein Publikum Dich besser kennen. Es kann sich mit Dir identifizieren und baut automatisch eine emotionale Bindung zu Dir auf. Im Anschluss hört es Dir besser zu und ist umso interessierter an dem, was Du zu sagen hast.